Fachinformatiker/in
Daten- und Prozessanalyse

Digitalisierung vorantreiben, Software entwickeln, Daten- sowie Prozesse analysieren und optimieren: Als Fachinformatiker/in schaffst du ganz neue Verbindungen zwischen Chemie und IT, kreierst Anwendungen und Produkte, an die zuvor keiner Gedacht hat. Dank deinem Knowhow entstehen die Chemie-Innovationen von morgen.

Fachinformatiker/in Anwendungsentwicklung Fachinformatiker/in Systemintegration
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Inhalt und Ablauf
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Anforderungen
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Vergütung
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Karriereperspektiven

Inhalt und Ablauf

Fachinformatiker/innen für Daten- und Prozessanalyse sind richtige Spürnasen. Mit Hilfe von Algorithmen und modernster Technik durchforsten sie große Datenmenge auf der Suche nach neuen Zusammenhängen und Erkenntnissen. Mit diesem Wissen lassen sich bestehende Produkte oder Dienstleistungen optimieren, Prozesse effizienter machen oder sogar ganz neue Innovationen gestalten. 

In deiner Ausbildung lernst du alle Facetten der individuellen Software-Entwicklung kennen. Du arbeitest mit KI-basierten Tools und Algorithmen, lernst, die hohe Kunst der Datenanalyse zu beherrschen und integrierst dich in Entwicklungsteams. 

 

Während deiner Ausbildung lernst du beispielsweise

  • Programmiersprachen anwenden
  • Arbeits- und Geschäftsprozesse mit Hilfe von Algorithmen untersuchen
  • Datenquellen analysieren und Daten bereitstellen
  • Daten zur Optimierung und Gestaltung digitaler Geschäftsmodelle nutzen
  • Software und Apps programmieren
  • KI-basierte Tools einsetzen
  • Vorgaben zum Datenschutz und der Datensicherheit umsetzen

 

Ausbildungsdauer: 3 Jahre


Bei guten schulischen und betrieblichen Leistungen ist eine Verkürzung der Ausbildungszeit möglich. Die zuständige Industrie- und Handelskammer und der Betrieb müssen zustimmen.


Freie Ausbildungsplätze Fachinformatiker/in Daten und Prozessanalyse

Prüfung

Anforderungen

Künftige Fachinformatiker/innen für Daten- und Prozessanalyse sollten die nachfolgenden Voraussetzungen mitbringen, um gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz zu haben.


IT-Verständnis
Du interessierst dich für Mathe, Informatik und technische Zusammenhänge.

Gutes Vorstellungsvermögen
Du bringst logisches Verständnis mit und vermagst es, komplexe Probleme systematisch zu lösen.

Eigenverantwortlichkeit
Du bist bereit, dich technologischen Entwicklungen durch eigenverantwortliches Lernen anzupassen.

Schulabschluss
Du hast mindestens einen guten Realschulabschluss oder (Fach-)Abitur.

Jeder Ausbildungsbetrieb hat zudem seine eigenen Anforderungen an die Bewerber. Mach dich auf der Website des Unternehmens schlau.

Vergütung

Die chemisch-pharmazeutische Industrie setzt als Hightech-Branche auf ihre Talente.

 

Das zeigt sich auch in einer attraktiven Azubi-Vergütung. Diese variiert je nach Bundesland und dort gültigem Chemie-Tarif. Hier findest du zur Orientierung einen Überblick über die monatliche Vergütung.

AusbildungsjahrVergütung (brutto)
1. Jahr   990 Euro bis 1.040 Euro
2. Jahr1.060 Euro bis 1.140 Euro
3. Jahr1.100 Euro bis 1.200 Euro
4. Jahr1.150 Euro bis 1.280 Euro
BAVC, Stand: Mai 2020


Zusätzlich zur Ausbildungsvergütung erhälst du

  • 700 Euro / brutto Urlaubsgeld im Jahr
  • Weihnachtsgeld in Höhe von 100 Prozent der monatlichen Ausbildungsvergütung
  • einen Zukunftsbetrag mit einer Höhe von bis zu 23 Prozent der monatlichen Ausbildungsvergütung (2020: 9,2 Prozent / 2021: 13,8 Prozent / 2022: 23 Prozent)
  • 30 Tage Urlaub
  • 2 Tage zusätzlich frei vor der Abschlusspüfung
  • tariflich geförderte Altersvorsorge

 

Auch nach der Ausbildung kannst du in der Pharma- und Chemie-Branche mit einer überdurchschnittlichen Bezahlung rechnen. So liegt das Einstiegsgehalt erfolgreicher Absolventen einer 3- bzw. 3,5-jährigen Ausbildung im Chemie-Tarif zwischen 3.000 und 3.200 Euro / brutto im Monat. Hinzu kommen tarifliche Sonderzahlungen (z.B. Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld sowie Altersvorsorgeleistungen) sowie ggf. Zuschläge für Wochenend- und / oder Schichtarbeit. Im Mittel verdient ein / eine Chemikant/in unter 25 Jahren rund 3.800 Euro / brutto im Monat.

Karriereperspektiven

Ausgebildete Fachinformatiker Daten- und Prozessanalyse haben einen zukunftsfähigen Beruf erlernt, der sich am Markt sehen lassen kann und ausgezeichnete Perspektiven bietet. In den Chemie-Unternehmen sind qualifizierte Fachkräfte gefragt und die Übernahmechancen sind in allen Berufsfeldern gut.

Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung arbeiten Fachinformatiker Anwendungsentwicklung in IT-Abteilungen, die sich mit Multimedia-Anwendungen, Expertensystemen, mathematisch-wissenschaftlichen oder kaufmännischen Anwendungen beschäftigen.

Dir eröffnen sich zudem zahlreiche Möglichkeiten, um dein berufliches Profil weiter zu schärfen. Durch die Teilnahme an Lehrgängen, Kursen oder Seminaren spezialisierst du dich z.B. auf Wirtschaftsdatenbanken, Softwareentwicklung, Systemmanagement, PC-Vernetzung, Multimedia oder Internet.

Mit entsprechender Berufserfahrung kannst du deinen Aufstieg anvisieren. Du kannst dich weiterbilden:

  • IT-Spezialist/in oder IT-Professional 
  • Techniker/in Informatik 
  • Betriebswirt/in Informationsverarbeitung 
  • berufsbegleitendes Studium: z.B. Bachelor of Business Information Management

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